Unter der Leitung von Experte Ben Walker, Verantwortlicher der 4X-Strecke in Champéry, entsteht eine völlig neue Strecke ür diese spektakuläre Disziplin. Ben, der selbst ein leidenschaftlicher Mountainbiker und anerkannter Techniker für die Scott Sports Group ist, hat sich für diese Strecke extra viel Mühe gegeben, um zugleich eine originelle und komplexe Strecke zu bauen, damit noch mehr Spektakel als üblich geboten wird.
« Das 4X macht aktuell schwierige Zeiten durch. Einige bangen sogar um die Zukunft im internationalen Zirkus. Ich habe mir viele Fragen gestellt, in verschiedenen Forums teilgenommen und zahlreiche Experten kontaktiert, um eine neue globale Formel vorzustellen, um das Image zu verbessern », erklärt Ben Walker. « Ich denke, dass 4X das Potential hat, um wieder eine interessante Disziplin zu werden. Ich wollte schon einen Anfang setzen und die Chance für die Weltmeisterschaften nutzen ».
« Einige Experten meinten, dass 4X zu viele Passagen hat, die dem BMX gleichen, und dass sie selektiver sein müssen. Das Rennen darf nicht schon nach dem Start entschieden und die Sprünge müssen technischer und spektakulärer sein ».
« Ich habe daher diese Elemente berücksichtigt und eine Synthese kreiiert, die ich den Spezialisten Johan Lindström, Phil Saxena oder Chris Ball präsentiert habe. Diese sind zuständig in verschiedenen internationalen Organen. Wir haben uns auch geeinigt, um neue Elemente einzubauen, die den Fahrern und Zuschauern gefallen werden. Wir denken, dass 4X sich dem klassischen Mountainbike annähern muss ».
« Daher folgt auch nach dem Startdrop sofort ein schöner « Hügel », der für einige Fahrer schon eine echte Herausforderung sein kann. Zahlreiche Kurven geben andere technische Schwierigkeiten an die Fahrer, drauf an kommend, welche Linie sie wählen, entweder die direktere oder die weiter aussen rum. Auch platzieren wir einige natürliche Hindernisse im Innern der Kurve, zum Beispiel Steinpassagen auf denen es viel schwieriger ist, als wenn man die Aussenlinie nimmt. Für den Sieg muss man bis ins Ziel kämpfen ».
« Auch haben wir Passagen mit natürlicher Erde, eine Art Waldstrasse in der Mitte gebaut. Ich möchte zur Zeit nicht alles verraten. Es muss für Fahrer und Zuschauer eine Ueberraschung werden. Ich glaube, dass die Strecke schöne Zweikämpfe liefert, was eine schönes Spektakel für alle wird. Wenn in einem Monat alles gut läuft, ist es für alle ein Sieg, auch für die zukünftigen Besucher des Bikeparks, die zu ¾ die Strecke im Grand Paradis wiederfinden und befahren können ».
PkL |