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  Noch eine Krönung für Julie Bresset. (02-09-2011 à 17:59:03 / Anblick : 1896 mal)

Noch eine Krönung für Julie Bresset.

Drei Wochen nach ihrem Sieg in der UCI Weltcup Wertung in Val di Sole, triumphierte die erst 22 jährige Französin Julie Bresset erneut in Champéry wo sie den U23 WM Titel nach einem langen Solo-Ride klar eroberte.

Damit gewann die talentierte Fahrer aus St Brieuc, in der Bretagne, ihre zweite Goldmedaille binnen 24 Stunden – am Mittwoch gehörte sie ja schon zu erfolgreiche französische Mannschaft die das ‚Team Relay, Rennen klar dominierte.
 
Nach ihrem Sieg in der U23 Europameisterschaft in Slowakei war Bresset die klare Favoritin dieser WM in Champéry wo sie letztes Jahr im Weltcup Rennen 4. wurde. So klar, dass sie sogar vor dem Rennen viel nervöser war als sonst. Darum attackierte sie sofort am Start um sich bald alleine an der Spitzte des Feldes und der Klassierung zu setzen.
 
Nach der ersten Runde war sie schon mit 26 Sekunden in Führung – bald war es noch mehr. Ohne einen blöden Ausrutscher in der 3. Runde die ihr etwas Zeit kostete, hätte Julie wahrscheinlich die Engländerin Annie Last mit mehr als anderthalb Minuten geschlagen !
 
3. wurde die U23 Weltcup-Siegerin Pauline Ferrand-Prevot mit einem Rückstand von fast sechs Minuten gefolgt von der deutsche Helen Grobert und die Holländerin Anne Terpstra. Beste Schweizerin ist Vivienne Meyer auf Rang 7, knapp vor der Österreicherin Lisa Mitterbauer, Mitglied des lokalen ‚Bikepark.ch‘ Teams.


Grosse Freude für Julie Bresset.


Julie Bresset und ihre anwesende Familie freuten sich irrsinnig auf diese neue UCI Goldmedaille – die dritte in zwei Tagen für die ‚Grande Nation‘ nach dem Sieg anfangs Nachmittag von Victor Koretzky bei den Junioren.
 
„Es ist einen sehr schöner Sieg am Ende einer tollen Saison. Es war meine letzte Chance den U23 Titel zu holen, und ich wollte ihn unbedingt  hier erobern. Es war aber ein  sehr hartes Rennen, sowohl für die Beine wie für den Kopf. Ich spürte einen grossen Druck auf meine Schulter und war sehr nervös“ meinte Julie Bresset nach ihre triumphalen Ziel Einfahrt.
 
„Vor einem Jahr ich hatte mich an der Schulter schwer verletzt und konnte nicht an der WM in Québec teilnehmen. Zum Glück wurde ich von meinem Umfeld bestens unterstützt und war in der Lage sehr schnell wieder auf einem hohen Niveau zurückzukommen.“
 
„Mein Coach sagte mir immer, dass ich von diesem Rückschlag viel lernen werde, und dann noch besser sein werde als zuvor. Er hatte Recht. Ich habe heuer sehr oft daran gedacht – auch heute!“
 
Ein logischer Podium. 
Mit Last in 2. und Ferrand-Prevot in 3. Stellen wurde die Logik respektiert. Annie Last war schon 2010 auf dem WM Podest in Kanada und Pauline, doppelte Junior-Weltmeisterin in den vergangenen Jahren, die beste Fahrerin der U23 Kategorie. Bresset und Last nahmen heuer ja nur an ‚Eliten‘ Weltcup-Rennen teil.
 
Anfänglich sieht es im Rennen auch nach einer Medaille für die Schweiz aus. Zur Beginn des Rennens über 27 Kilometer lag Vivienne Meyer noch an 4. Stelle nicht weit entfernt von Ferrand Prevot. Sie konnte aber den Rhythmus der hübsche Blondinnen nicht lange folgen. «Das Tempo war mir aber zu schnell», erklärt sie nach dem Rennen.
 
Sie wurde dann von Terpstra, Grobert und der Ukrainerin Yana Belomoyna eingeholt. Das Quartett bleibt zwei Runden zusammen. Dann stürzt Vivienne Meyer in einer steilen Sektion und verliert den Anschluss. «Ich bin hart aufgeprallt, hatte Knieschmerzen und war erst einmal geschockt», erklärt Meyer im Ziel.
 
Es dauerte einige Zeit bis sie wieder auf Touren kommen konnte. «Ich wollte in die Top-Ten und das habe ich ja erreicht. Deshalb bin ich mit meiner Leistung vollkommen zufrieden», fügte Meyer noch hinzu.

Weniger Erfolg hatte leider ihre Kollegin Kathrin Stirnemann die im Prinzip vor dem Rennen eine der Medaillenfavoritinnen war.

Nach einem Sturz  in der ersten Runde gab aber sie nach drei Runden auf. Nach diesem Unfall, war sie nicht mehr in der Lage ihre volles Potenzial auszuschöpfen.

«Die Beine waren nicht gut und ich bin auch technisch schlecht gefahren», sagte im Nachhinein die sehr enttäuschte Stirnemann, die bei halber Distanz noch an 10. Stelle lag. Als sie dann nach einem weiteren Sturz nicht mehr mit dem erhofften Power auf die Pedale treten konnte, verliess sie die Strecke.

PkL

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Emeline Ragot Descente Elite Champéry 2011

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