Nach einer ziemlich passable Startrunde vermochte Koretzky, der am Tag zuvor schon Gold im ‚Team Relay‘ Wettbewerb erkämpfen konnte, sich ständig zu steigern bis er sich nach der erste volle Runde an der Spitzte des Feldes platzieren konnte. Von dann an fighteten seine Gegner nur für die Ehrenplätze, wobei der starke Latein-Amerikaner Fonsega sehr lange den 2. Rang belegte.
Erste Medaille für Costa Rica.
Er wurde dann knapp vor dem Ziel noch von Neuseeländer eingeholte und auf der Linie überholt. Fonsega, der in den Nord-Amerikanischen Weltcup Rennen schon sehr stark fuhr, leistete aber trotzdem eine tolle Leistung da er der erste Fahrer seines Landes wurde, der in einen XC Rennen eine UCI WM Medaille holte!
Sein glücklicheren Gegner aus der Süd-Hemisphäre verdiente aber seine Silber-Medaille, da er zwei den letzten Junioren Weltcup-Rennen in Nove Mesto und Val di Sole für sich entschieden konnte. Er war diesmal sehr vorsichtig gestartet (nur 13. Rang nach der Start-Runde) aber verbesserte sich dann stets bis zum 2. Platz.
Koretsky, der nächste Saison im Walliser ‚Scott-Bikepark.ch.‘ Team von Jean Christophe Guinchard mitfahren wird, hatte keine Mühe in den letzten Runden seine gefährlichsten Rivalen in Schach zu halten und seinen grösster Erfolg zu feiern.
„Ich startete mit grossem Vertrauen und ein gutes Gefühl nachdem ich gestern schon eine sensationelle Goldmedaille im Team-Wettbewerb holen konnte, ich fühlte mich wirklich stark“ sagte er nach dem Rennen. „Mit zwei Goldmedaillen nach Hause zu fahren ist wirklich wunderbar, viel mehr als ich je erhofft hatte. Diese Strecke ist wirklich sehr selektiv, das gibt meinem Sieg noch mehr Gewicht.“
Enttäuschung bei den Schweizern.
Die Schweizer kämpften bis am Ende für eine Medaille. Mitfavorit Dominic Zumstein war bis zum letzten Anstieg für einen Podium-Platz im Rennen und ging mit Cooper und Ferguson in den letzten Schotteranstieg hinein, zwanzig Sekunden hinter Fonseca.
Leider konnte er dann nicht mehr zulegen. «Ich habe Krämpfe bekommen, da habe ich alles verloren, ich hatte keine Kraft mehr», erklärte er enttäuscht im Zielraum.
Andri Frischknecht war nach der Startrunde ganz vorne dabei. In der Abfahrt stürzte er jedoch und verlor danach die Konzentration. «Die Beine waren gut, aber ich konnte mich danach nicht mehr so voll konzentrieren und bin deshalb noch einige Male gestürzt», sagte er im Nachhinein.
Jetzt hoffen die Swiss Cycling Delegation auf eine schöne Revanche in den U23 und Elite Rennen.
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